Die Beprobung ( Baggerriss) des Untergrunds, im Sommer, brachte keine neue Erkenntnisse. Der Spatenstich für die Umgestaltung des Schützenanwesens erfolgte am 18. Novemer 2019.

Abriss und Entsorgung durch die Fa Schwarz in Rutesheim und erstes Fundament des neuen Schützenhauses

Das alte Gebäude war in Richtung Felswand 1m zu lang. Eine aufwendige Anpassung an die Planmaße war nötig. Der Abwasserkanal mußte komplet erneuert werde. Ebenso erneuert die Zuleitung vom Trinkwasser. Da die vom halten Schützenhaus zu verbleibenden Gebäudeteile nicht den statischen Ansprüchen für einen Weiterbau entsprachen, war ein weiterer Bauantrag und ein Abbruch auf zwei Raten angesagt.

Betonplatte von Fa Faas aus Renningen sehr genau gegossen. Fa Kienitz aus Rutesheim liefert die vorgefertigten Wandelemente an. Holz Ständerbauweise. Raumaufteilung wird sichtbar.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Durchführung des Projekts Schützenhaus lag mit an der Verkettung mehrerer segensreicher Umstände. Da war zunächst die detaillierte CAD Vorplanung und das Durchaltevermögen von Reinhold Stahl bis zur Baugenehmigung, nach fünf langen Jahren.

Dazu kam der zweite Vorsitzende Fritz Siegle, der mit Ausarbeitung eines Finanzplanes, der Vereinsmitglieder, Gemeinderat, Banken und Geldgeber von der planmäßigen Realisierung des Projekts überzeugen konnte. Die geordnete Durchführung und Überwachungung der Finanzen lag fest in der Hand von Heidi Siegle. Immer freundlich, immer pünktlich leistete sie als "Mutter der Kompanie" großartiges. Damit aber nicht genug! Die Siegles zeigten sich immer großzügig, beschafften z. B. hochwertiges Reinigungsgerät. Auch die wichtigste Gerätschaft auf der Baustelle war auf ihre Kosten. Ein nagelneuer Grill half so oft die Stimmung auf der Baustelle zu heben. Selbstlos sorgten sie mehrfach für das leibliche Wohl und die freundliche und unterhaltsam witzige Art, der beiden, tat ihr übriges für ein fröhliches miteinander.

Auch Walter Koch hatte, als allzeit anwesender Schaffer, großen Anteil am Gelingen. Akkurater Innenausbau, Bäume fällen, die Natursteinmauer errichten, die Aussenanlagen samt Erdwall kraftvoll angepackt. Zusammen mit Rudi Stenzel wurden Arbeiten Tag für Tag und Stück für Stück vorangebracht.

Ein Glücksgriff für die Schützengilde war die Beauftragungung der Firma Kienitz aus Rutesheim. Die Arbeiten wurden sauber und pünktlich ausgeführt. Zudem wurden die Arbeiten soweit vorrangebracht, dass die in Eigenleistung zu erbringenden Tätigkeiten auch fachmännisch korrekt von uns und unseren Helfern ausgeführt werden konnten. Ohne den richtigen Anweisungen und Tips für den Einsatz von Gerätschaften wäre mancher Einsatz in Eigenleistung zum Scheitern verurteilt gewesen.

Und dann gab es wirklich viele Helfer mit Durchaltevermögen. Jonathan Stark war stehts zur Stelle und verbrachte sogar einen Teil seines Urlaubs auf der Baustelle. Sarah Joy Pedone bewies großes handwerkliches Geschick. Stefano Martusciello war massgebend bei der Verkleidung des Schützenhauses, sowohl innen, als auch aussen, beteiligt.